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Warum ist zu viel Zucker so ungesund?

Früher war Zucker ein kostbares Genussmittel, was  als „weißes Gold“ nur adeligen und wohlhabenden Leuten zur Verfügung stand. Heute ist Zucker ein billiges Massenprodukt. Jeder von uns isst heute durchschnittlich 36 kg Zucker pro Jahr (Mitte des 19. Jahrh. waren es < 1 kg Zucker pro Person). Zucker ist billig, für jeden verfügbar und macht süchtig, da es unser kulinarisches Leben versüßt. Leider sind die  meisten industriell hergestellten Nahrungsmitteln  mit Zucker versetzt, häufig mit sehr viel mehr, als wir denken. Das glaubt ihr nicht, dann schaut euch die Liste unten an, mit zuckerhaltigen Lebensmitteln. Ob in Balsamico-Essig, verschiedenen Wurstsorten, Müsli, Alkohol oder Fruchtjoghurt:  Zucker steckt auch in vermeintlich gesunden Nahrungsmitteln und in solchen, die überhaupt nicht süß schmecken.
"Bestandteil von Zucker ist die GLUKOSE, diese kommt in allen anderen Lebensmitteln vor, die Kohlenhydrate enthalten. Sie ist der wichtigste Energielieferant für unseren Körper. Jedes Organ kann sie verarbeiten. Soweit so unproblematisch. Glukose im Blut nennt man übrigens Blutzucker, und dieser veranlasst die Bauchspeicheldrüse dazu, das Hormon Insulin auszuschütten. Dieses reguliert den Blutzuckerspiegel und transportiert die Energie in die Leber, andere Organe, Muskeln und in die Fettzellen. Je mehr Insulin ausgeschüttet wird, desto mehr Energie wird als Fett abgespeichert. Die Organe können das nicht leisten. Nur die Fettzellen sind in der Lage, so schnell so viel Glukose aufzunehmen. Das ist auch in Ordnung. Dafür sind sie da. Als kurzfristiger Energiespeicher.
Solange Insulin im Blut ist, wird Fett gespeichert. Erst wenn der Insulinspiegel sinkt, wird das gespeicherte Fett wieder als Energiequelle verwendet und abgebaut. Es geht dann in die Leber, andere Organe und Muskeln, wo es verbrannt wird.
Insulin ist der Bösewicht. Ohne Insulin geht es aber auch nicht. Es ist lebensnotwendig. Problematisch wird es nur, wenn wir zu viel davon haben .... genau genommen ist Insulin ja auch nur eine Reaktion auf das, was wir unserem Körper zuführen. Denn: viel Blutzucker führt zu viel Insulin führt zu viel Fett.
Und wo kommt der ganze Blutzucker her? Aus Lebensmitteln – vor allem aus den kohlenhydrathaltigen. Diese sind deswegen allerdings nicht alle schlecht. Komplexe Kohlenhydrate in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse sind unproblematisch. Sie lassen den Blutzuckerspiegel langsam und kontrolliert ansteigen. Zucker ist eines dieser einfachen Kohlenhydrate, die schnell verdaulich sind und den Blutzuckerspiegel schnell in astronomische Höhen schießen lassen. Unser normaler Haushaltszucker besteht zu 50% aus Glukose und zu 50% aus Fruktose. Wie wir schon wissen, wird aufgrund der Glukose das Insulin produziert, was wiederum zur Fettspeicherung führt."
(... Auszug aus www.healthyhabits.de/wie-zucker-unserem-koerper-funktioniert/)

Genug der Theorie ...
klar ist, zu viel Zucker ist nicht gut für uns. Also was tun?

Viele zuckerfreie Diäten empfehlen, den Zuckerkonsum von einen auf den anderen Tag auf 0 runterzufahren! Wer dies tut, riskiert aber Müdigkeitserscheinungen, Schwächeanfälle, Energielosigkeit und Heißhunger-Attacken. DESHALB UNSER TIPP: Reduziert euren Zuckerkonsum in kleinen Schritten, um langsam auf eine gesündere Ernährung umzustellen. Kocht mehr selbst und verbannt Fertigprodukte vom Speiseplan. Wer ab jetzt wirklich auf Zucker verzichten will, wird schon bald merken, dass überall fiese Fallen lauern … Welche Zuckerfallen wie Diät- und Lightprodukte Du sofort vom Speiseplan streichen kannst, siehst Du hier: >>Auf Zucker verzichten
Streicht erst mal den Haushaltszucker soweit wie möglich vom Speiseplan und müssen es eigentlich immer die 200g Zucker im Kuchen sein? Schon mal mit 150g versucht? Eine stufenweise Entzuckerung ist besser wie gar keine und für jene geeignet, die sich einen Kaltenzug vom Zucker nicht zutrauen! Und muss in die Salatsoße oder die Tomatensoße unbedingt Zucker? Achtung Zuckersorten wie brauner Zucker, Vollrohrzucker u.ä. sind nicht besser. Genauso angebliche Alternativen wie Agavendicksaft, Maissirup oder Ahornsirup.Also weg damit. Ab jetzt auf alle Kohlenhydrate verzichten? Also auch auf Milch und Früchte? Na ja, man muss es ja nicht gleich übertreiben. Was nützt die gesunde Ernährung wenn man dafür nur noch schlecht gelaunt ist. Also schaut euch die Zutatenliste an, wenn ihr einkauft und fallt nicht auf die Hersteller rein, die für den Begriff Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe und Süßungsmittel 100te Namen kennen. Das glaubt ihr nicht? Hier nur mal ein paar wenige :
Dextrin, Maltodextrin, Weizendextrin,Dextrose Dicksaft, Fruchtextrakt, Fruchtsüsse, Apfelsüsse, Traubensüsse, Fruktose, Fruktose-Glukose-Sirup, Fruktose-Sirup, Gerstenmalz, Glukose, Glukose-Fruktose-Sirup, Glukosesirup, Inulin, Joghurtpulver, Karamellsirup, Konzentrierte Fruchtsäfte, Fruchtsaftkonzentrate, Laktose, Magermilchpulver, Vollmilchpulver, Maltose, Malzextrakt, Molkenerzeugnis, Molkenpulver, Süssmolkenpulver, Oligofruktose, Oligofruktosesirup, Raffinose, Polydextrose, Saccharose u.v.m
Die komplette Liste der alternativen Bezeichnungen und noch weitere Tricks der Hersteller findet Ihr im ausführlichen Untersuchungsbericht der Verbraucherzentralen. Für eilige gibt es hier auch eine Kurzfassung. Natürlich können wir das Thema hier nur anreißen. Aber wir hoffen, Euer Interesse für dieses Thema geweckt zu haben. Anbei ein paar Links, damit Ihr mehr zum Thema erfahren könnt. Mehr Hintergrundwissen, praktische Tipps für die Umsetzung und zuckerfreie Rezepte:
LINKS UND DOWNLOADS
(siehe Rechtssprechung zum Verlinken auf andere Webseiten)
 

Tricks der Hersteller, um Zucker zu verschleiern

Liste der zuckerfreien Lebensmittel
https://zuckerfreiexperiment.de/zuckerfreie-lebensmittel/
https://www.figurbetont.com/lebensmittel-ohne-zucker/

5 Dinge, die passieren, wenn Du auf Zucker verzichtest
http://www.elle.de/auf-zucker-verzichten

Mach mit: Projekt: Zuckerfrei – Die 40 Tage-Challenge
http://www.projekt-gesund-leben.de/zuckerfreie-ernaehrung/

Zuckerfreier Ernährungsplan / Rezepte
https://www.kuechengoetter.de/zuckerfrei-leben/ernaehrungsplan-ohne-zucker

Buchempfehlung
Das Erfolgskonzept, die Zuckersucht zu besiegen Wie jetzt, auf Zucker komplett - k-o-m-p-l-e-t-t! - verzichten? Das geht? Klar! Den Beweis dafür liefert Kochbuchautorin und Food-Bloggerin Hannah Frey: In ihrem neuen Kochbuch ruft sie zur Challenge auf. 40 Tage ohne Zucker! Ganz nach dem Motto Clean up your Kitchen hilft sie dabei, verstecktes Zuckersüß zu enttarnen und zeigt wie lecker zuckerfreie Ernährung ist. Healthy Breakfast und Detox Meals werden mit vollwertigen Fit-Foods gespickt. Und zwischendurch gibt es Drinks, Sweets und Snacks- alles sugar-free, versteht sich! Wir versprechen: Das hat garantiert nichts mit Verzicht zu tun, sondern ist ein wunderbar neues und cleanes Lifestyle-Lebensgefühl mit unzähligen Feel-Good-and-Be-Happy-Momenten. Du willst mitmachen? Prima! Eine ganze Community unterstützt Dich auf Deinem Weg. Ob Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat oder Pinterest - unter #projektzuckerfrei teilst Du Deine Erfolge. Also: Nichts wie raus aus der Zuckerfalle und rein ins Gute-Laune-Leben!

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